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Fahrrad – Begriff Abgrenzung zum Pedelec und zum E-Bike (Verkehrsrecht)

Eine verkehrsrechtliche Definition des  Fahrrads hat der Gesetzgeber in § 63a StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) vorgenommen.

Gleichzeitig wurde damit auch das Pedelec definiert (siehe § 63a Abs. 2 StVZO).
In Abgrenzung zum normalen Pedelec spricht man vom “S-Pedelec“, wenn die Leistungsdaten überschritten sind. S-Pedelecs können bis 45 km/h schnell sein, sind aber nicht mehr dem Fahrrad (§63a StVZO) sondern dem Kleinkraftrad gleichgestellt.

Im Gegensatz zum Pedelec spricht man rechtlich vom E-Bike, wenn (in Abweichung der Definition in § 63a Abs. 2 StVZO) auch ohne Treten der Motor das Fahrzeug antreibt.

§ 63a StVZO Beschreibung von Fahrrädern

(1) Ein Fahrrad ist ein Fahrzeug mit mindestens zwei Rädern, das ausschließlich durch die Muskelkraft auf ihm befindlicher Personen mit Hilfe von Pedalen oder Handkurbeln angetrieben wird.
(2) Als Fahrrad gilt auch ein Fahrzeug im Sinne des Absatzes 1, das mit einer elektrischen Trethilfe ausgerüstet ist, die mit einem elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer größten Nenndauerleistung von 0,25 kW ausgestattet ist, dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert und beim Erreichen einer Geschwindigkeit von 25 km/h oder wenn der Fahrer mit dem Treten oder Kurbeln einhält, unterbrochen wird. Die Anforderungen des Satzes 1 sind auch dann erfüllt, wenn das Fahrrad über einen Hilfsantrieb im Sinne des Satzes 1 verfügt, der eine Beschleunigung des Fahrzeugs auf eine Geschwindigkeit von bis zu 6 km/h, auch ohne gleichzeitiges Treten oder Kurbeln des Fahrers, ermöglicht (Anfahr- oder Schiebehilfe).