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Strafrecht – Strafverteidigung Leipzig

Strafrecht ist ein ausgesprochen wichtiges Rechtsgebiet. Strafverteidigung ist Vertrauenssache – und es kommt nicht darauf an, ob Sie unschuldig sind oder vielleicht selbst von Ihrer Schuld ausgehen.
Wer unschuldig ist, braucht einen Strafverteidiger, damit die Unschuld festgestellt wird.
Wer schuldig oder nicht ganz unschuldig ist, braucht einen Strafverteidiger damit er eine „faire Strafe“ und ein „Faires Verfahren“ erhält.

 

Da es in Strafsachen manchmal dringend ist, haben wir ein Notfalltelefon für Strafrecht unter
0 15 15 9 84 84 84
eingerichtet.

Die Notrufnummer stellt keinen 7-Tage 24Stunden Service dar.

Während der üblichen Geschäftszeiten (Montag-Donnerstag 08:00 bis 18:00 Uhr; Freitag 08:00 bis 16:00 Uhr
wenden Sie sich bitte an 0341-442177-0 oder senden Sie uns eine Mail an info@R-Anwaelte.de .

Nicht nur, aber insbesondere im Bereich der Strafverteidigung gelten folgende Regelungen der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO):

§ 1 BRAO Stellung des Rechtsanwalts in der Rechtspflege
Der Rechtsanwalt ist ein unabhängiges Organ der Rechtspflege.

§ 43a Grundpflichten des Rechtsanwalts
(1) Der Rechtsanwalt darf keine Bindungen eingehen, die seine berufliche Unabhängigkeit gefährden.
(2) Der Rechtsanwalt ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Pflicht bezieht sich auf alles, was ihm in Ausübung seines Berufes bekanntgeworden ist. Dies gilt nicht für Tatsachen, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen.

(3) Der Rechtsanwalt darf sich bei seiner Berufsausübung nicht unsachlich verhalten. Unsachlich ist insbesondere ein Verhalten, bei dem es sich um die bewußte Verbreitung von Unwahrheiten oder solche herabsetzenden Äußerungen handelt, zu denen andere Beteiligte oder der Verfahrensverlauf keinen Anlaß gegeben haben.
(4) Der Rechtsanwalt darf keine widerstreitenden Interessen vertreten.
(5) Der Rechtsanwalt ist bei der Behandlung der ihm anvertrauten Vermögenswerte zu der erforderlichen Sorgfalt verpflichtet. Fremde Gelder sind unverzüglich an den Empfangsberechtigten weiterzuleiten oder auf ein Anderkonto einzuzahlen.
(6) Der Rechtsanwalt ist verpflichtet, sich fortzubilden.

Etwas einfacher, aber durchaus zutreffend, wird dies im Film (Zwielicht mit Richard Gere) benannt:
„Ich bin Ihr Anwalt! Das bedeutet ich bin Ihre Mutter, Ihr Vater, Ihr bester Freund und Ihr Priester.“

Mit dem Gesetz kann man schneller in Konflikt geraten, als man denkt.
z.B.:

Ein kleiner Verkehrsunfall. Der Geschädigte klagt über Schmerzen = Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung.

Einer nimmt Ihnen die Vorfahrt. Sie regen sich auf und zeigen „den Finger“ = Beleidigung.

Sie fahren auf der Autobahn. Es gibt keine Geschwindigkeitsbeschränkung. Drei Spuren. Ganz links fährt der weiße Opel Vectra (ohne Schiebedach) mit 100 km/h. Ihre Annäherungsgeschwindigkeit beträgt 150 km/h. Sie bremsen. Sie halten Abstand, weil Sie denken, a) der muss mich doch sehen; b) der muss doch (eigentlich) ohnehin rechts fahren & c) der müsste doch nach rechts wechseln.
ABER: er tut es nicht.
Zuerst ein kurzes Lichtzeichen. Dann ein mehrfaches Lichtzeichen. Keine Reaktion. Sie setzen Blinker links und verringern kurz den Abstand. Keine Reaktion. Kurz bevor Sie darüber nachdenken auf den beiden völlig freien rechten Spuren auf der völlig geraden Autobahn rechts zu überholen, reisst der Vordermann plötzlich das Steuer rum und zieht nach rechts (ganz nach rechts). Sie sehen noch, dass die gehäkelte Klorollenverpackung auf der Hutablage von links nach rechts rutscht. Sonst passiert zum Glück nichts, da es ja gerade einen sanften Hang hinaufging und die gefahrene Geschwindigkeit sich auf 85km/h verringert hatte.
Sie beschleunigen und fahren vorbei, dabei schauen Sie nach rechts, verstehen die Situation und ziehen von dannen. Drei Wochen später haben Sie Post. Von der Polizei. Vorwurf: Nötigung (Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr steht im Raum…………………).

Oder der längere Kneipenbesuch zu später Stunde.
Je früher der Morgen, desto hübscher die Anderen. Nicht selten leidet das Beurteilungsvermögen und/oder die Beobachtung. Kommt es dann zum „Annäherungsversuch“ kann bereits dies zu „unnagenehmen Folgen“ führen, wenn das Objekt der Begierde anderer Auffassung ist. Stress gibt es meist dann, wenn noch jemand dazu gehört, den man übersehen hat. Der Vorwurf der Beleidigung und ggfs auch der Körperverletzung stehen dann nicht selten im Raum.

Und natürlich gibt es viele Lebensbereiche, in denen man tatsächlich mit dem Gesetz in Konflikt gerät und einer vernünftigen Verteidigung bedarf.
Das kann die gescheiterte Beziehung sein, die mit „unschönen Szenen“ endete. Hier kommen neben Beleidigung, Körperverletzung und Stalking auch Unterhaltsverletzungen u.s.w. in Betracht.
Oder die direkt oder in Folge von Drogenkonsums / im Konflikt mit dem BtMG aufgelaufenen Taten; wie Verfehlungen im Bereich des Verkehrsrechts oder auch Beschaffungskriminalität.
Selbstverständlich gehören auch Wirtschaftsstraftaten zum Strafrecht. Ob Steuerhinterziehung, Insolvenzverschleppung, Eingehungsbetrug oder die verspätete Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen; auch hier gibt es ein weites Feld mit erheblichem Verteidigungsbedarf.
Wenn etwa der Arbeitgeber meint, seinen Mitarbeitern den Netto-Lohn auszahlen zu müssen, weil die ja „die Miete zahlen müssen“, aber gleichzeitig (,weil es nicht reicht) die Krankenkassenbeiträge nicht zahlt, macht er sich strafbar.
Wenn der GmbH-Geschäftsführer und Gesellschafter zwar sieht, dass es vorne und hinten nicht mehr langt und die laufenden Kosten auf ein Minimum reduziert, weil er hofft, von dem einen großen Schuldner doch noch die versprochenen Zahlungen zu erhalten und aus diesem Grunde nicht zum Insolvenzgericht läuft, macht er sich strafbar.

und nicht selten genügt es für ein Strafverfahren, dass ein anderer eine Strafanzeige erstattet. Den Verteidiger benötigt auch der, der unschuldig ist…………….

Zum Strafrecht gehören etwa:

– allgemeines Strafrecht
– Beleidigung & Co.
– Betrug & Co.
– Diebstahl & Co.
– BtmG Betäubungsmittelstrafrecht / Drogen
– Insolvenzstraftaten & Co.
– Körperverletzung & Co.
– Sexualstrafrecht
– Tötungsdelikte
– Verkehrsstrafrecht
– Wirtschaftsstrafrecht

Viele Straftaten ergeben sich direkt aus dem Strafgesetzbuch (StGB); aber auch eine Unzahl anderer Gesetze sieht die strafrechtliche Ahndung von Verfehlungen vor.

Beiträge zu einem Rechtsgebiete finden Sie am einfachsten, wenn Sie unter „Artikel zum Thema“ das gewünschte Rechtsgebiet eingeben.
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Oft führen einzelne Lebenssachverhalte zu Rechtsproblemen zu unterschiedlichsten Problemen auch neben dem strafrechtlichen Aspekt, so kann ein Unfall unter BtM- oder Alkoholeinwirkung nicht nur Ärger mit der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft bedeuten, sondern außerdem zu Problemen mit der eigenen Haftpflichtversicherung und/oder Kaskoversicherung führen, die möglicherweise leistungsfrei sind, bzw. Regressansprüche gegen den eigenen Kunden haben (=Zivilrecht). Gleichzeitig wird auch die Fahrerlaubnisbehörde prüfen, ob gegen den Fahrer Maßnahmen wegen der Fahrerlaubnis einzuleiten sind(=Verwaltungsrecht).

Wir wollen Ihnen auf diesem Teil der Website einen kleinen Einblick zu den diversen Themen geben, wobei die einzelnen Teilbereiche Stück für Stück ergänzt werden.

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Eine spezielle Seite zum Thema Körperverletzung finden Sie auch auf dem vom Berufsverband der Rechtsjournalisten betriebenen Portal www.Koerperverletzung.com/ (Für die Inhalte externer Anbieter wird keine Haftung übernommen.)